Die FH berichtet

Informationen aus der Fakulität Land- und Ernährungswirtschaft

Die „Studentenwelle" der geburtenstarken Jahrgänge hat auch die Fakultät Land- und Ernährungswirtschaft (FK LE) erreicht. Zum 1. Oktober begannen 220 Studienanfänger ein Studium an der FK LE. Zu dieser Rekordzahl trug wesentlich der neue Studiengang „Management erneuerbarer Energien" (MeE) mit 64 Studierenden bei. Auch der nun als Bachelor angebotene Studiengang „Landwirtschaft" erfuhr mit 96 Anfängern einen Zuwachs. Dagegen wurde im Bachelor Studiengang „Wirtschafsingenieurwesen, Agrarmarketing und Management" mit 60 Studierenden die Kapazität nicht ganz erreicht. Mit dieser Steigerung der Studienanfänger (+71 gegenüber dem letzten Jahr) leistet die FK LE einen wesentlichen Beitrag zum Hochschulausbauprogramm des Freistaats Bayern.

Neben dem quantitativen Ausbau legt das Kollegium der FK LE großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Diese Bemühungen werden auch von unseren Studierenden geschätzt. In einer Studentenbefragung zum „Agrar-Studium„, die von der Fachzeitschrift „top agrar" im Mai 2008 bundesweit durchgeführt wurde, hat unsere Einrichtung hervorragend abgeschlossen. In allen Kategorien
belegen wir vordere Plätze. Dieses Ergebnis ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich.
Die steigenden Studentenzahlen sind ohne zusätzliches Personal nicht zu bewältigen. Erfreulicherweise konnten im zurückliegenden Jahr eine Professorenstelle sowie einige Mitarbeiterstellen neu geschaffen und besetzt werden.

So konnte pünktlich zum Beginn des Wintersemesters Herr Prof. Dr. Peter Zerle im Kollegium begrüßt werden. Er besetzt die neue Professur „Ökonomie nachwachsender Rohstoffe", die für den neuen Studiengang „MeE" geschaffen wurde. Herr Prof. Dr. Zerle hat seinen Dienstsitz am Wissenschaftszentrum Straubing. Die neu geschaffene Professur stellt somit ein Bindeglied zwischen unserer Fakultät und dem im Aufbau befindlichen Wissenschaftszentrum Straubing dar.

Zum 30.09.08 ist Prof. Tassilo Selmayr in die passive Phase der Altersteilzeit eingetreten. Da die Nachfolge für das Fach „Chemie" noch nicht feststeht, hat Herr Kollege Selmayr im Wintersemester per Lehrauftrag seine aktive Zeit nochmals verlängert.

Im begonnenen Studienjahr sollen die Beziehungen zur TU München am Standort Weihenstephan intensiviert werden. Am Wissenschaftszentrum Straubing wurde zum 15. Oktober der gemeinsame Master-Studiengang „Nachwachsende Rohstoffe" gestartet. Und als weiteres Vorhaben ist ein gemeinsamer Master-Studiengang „Agrarmanagement" in Weihenstephan vorgesehen.

Prof. Dr. Gerhard Bellof